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05.04.2026
Strafe für Komatrinker?
Angesichts der hohen Zahl von Kindern und Jugendlichen, die Komatrinken cool finden, werden die Rufe nach Sanktionen laut. Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn, forderte in der Rheinischen Post eine finanz...
Kunst gegen Komasaufen
An jedem Tag des Jahres landen durchschnittlich 70 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Das meldet die Krankenkasse DAK. Wegen des sogenannten Komasaufens wurden 2011 insgesamt 26.349 Jungen und Mädchen im Alter ...
Zwei Jahre AMNOG
Kennen Sie eigentlich AMNOG? Das ArzneimittelMarktNeuOrdnungsGesetz wurde vom damaligen Bundesgesundheitsminister Rösler (FDP) angeregt und Januar 2011 eingeführt. Durch AMNOG können, kurz gesagt, die Pharmaunternehmen die Preise ne...
Teuer: Mehrwertsteuer
Nach wie vor gilt: 19 Prozent Mehrwertsteuer auf alle verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamente. Trotz positiver Signale aus der Politik hat sich bei der Mehrwertsteuer, nach einem Vorschlag des Bundesgerichtshofs vom Oktob...
Pharma-Innovationen 2013
"Pharmaforschung zeigt Wirkung! Deshalb besteht 2013 Aussicht für Patienten in Deutschland auf mehr als 25 neue Medikamente, insbesondere gegen Krebs, Infektionskrankheiten, Multiple Sklerose und Diabetes." Das prognostizierte Birgi...
Kein Herz für Chirurgen
Die Zahl der Organspenden ist im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr bundesweit um 12,8 Prozent gesunken und damit den niedrigsten Stand seit 2002 erreicht, meldet die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Lediglich 1.046 ...
Gesundheit lernen
Ein kleiner schlauer Tiger gehört zum täglichen Ritual von unzähligen Kindern in deutschen Kindertagesstätten: Die flauschige Handpuppe der Erzieherin begutachtet spielerisch das von den Kindern mitgebrachte Frühstück...
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Strafe für Komatrinker?
Angesichts der hohen Zahl von Kindern und Jugendlichen, die Komatrinken cool finden, werden die Rufe nach Sanktionen laut. Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn, forderte in der Rheinischen Post eine finanzielle Beteiligung der Eltern. Die hohe Zahl jugendlicher Komatrinker, die in deutschen Krankenhäusern eingeliefert werden, sei nicht hinnehmbar. Dadurch werde unnötig Personal und Geld im Gesundheitswesen gebunden, so der CDU-Politiker.
Man solle Eltern pauschal mit 100 Euro an den Behandlungskosten beteiligen, um sie an ihre Verantwortung zu erinnern. Nach Spahns Vorstellungen könnte dieser Betrag direkt an die Krankenkassen gezahlt werden. Auf seiner facebook-Seite postete der CDU-Politiker: „Auch wenn sich jetzt viele wieder aufregen: „Anscheinend muss man Eltern ab und an auch mal monetär an ihre Erziehungsverantwortung erinnern.“
Legt man die aktuellen Zahlen von 26.349 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren zugrunde, die stationär nach Komatrinken behandelt werden, würden die Krankenkassen 2,6 Mio. Euro einnehmen.
Foto: Stephan Baumann